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    Prominös

    Klatschen hält die Hände warm

    Gorillaz: Plastic Beach

    März 4th, 2010

    ´gorrilaz
    16 Songs mit orchestralem Intro, Rap, Pop, Dub, Soul, Electronica, Arabica, Lou Reed, Mos Def, Mick Jones, Paul Simonon, Snoop Dog, De La Soul, 2D, Murdoc Niccals, Noodle, Russel Hobbs: Welcome to the Plastic Beach der Gorillaz. Sieht zwar nicht so aus, ist aber doch ganz schön dort. Ach ja, das dritte Album ist es und das soll ja immer genauso schwierig sein wie das zweite, vierte und erste.

    Zum Schluss noch ein paar Worte des großen Philosophen Murdoc Niccals:
    „Entweder man lebt oder nicht. Entweder man reitet oben oder nicht. Alles andere sind schrullige Höhlenmalereien im Inneren unseres Schädels., versuche von Irgendwem, seinen Käfig zu schmücken, sich etwas Untehaltung zu schaffen, solange er dort haust.”

    Erscheint uns am 8. März in allen guten und schlechten Fachgeschäften für Musik.

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    Jeff The Brotherhood: U got the look

    Oktober 30th, 2009

    Jetzt war ich schon so lange nicht mehr auf meiner Seite - die Faulheit, das Wetter, die Promis – dass ich gar nicht mehr weiß, wie man hier ein Video draufstellt. Sollte hier also nicht gleich Jeff the Brotherhood mit dem fantastischen Lied: „U got the Look” erscheinen, wäre das wirklich sehr blöd.

    Jeff The Brotherhood ist übrigens ein Duo aus Nashville, welches, wie wir wissen, zu den USA gehört.

    Bitte mehr.

    Little Missuri: Briefe aus der Käfighaltung (6)

    Juli 25th, 2009

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    Vier Monate habe ich nicht mehr geschrieben. Ich dachte wirklich, es wird besser. Sie wissen schon, mit meinen Eltern. Sie heißen Gaga und Mama. Gaga benimmt sich manchmal sehr komisch, inzwischen glaube ich, dass es daran liegt, weil er so klein ist. Wenn er immer so wild auf und ab und von Sofas springt, will er nur größer als Mama wirken. Und als der Rest der Welt. Er macht sich jetzt schon Sorgen, weil ich fast schon so groß bin wie er.

    Aber trotzdem musste ich mich lange nicht mehr für Gaga und Mama schämen. Das ist jetzt vorbei. Jetzt hat sich nämlich auch Mama öffentlich zum Affen gemacht. Sie hat im Fernsehen getanzt. Das war sooo peinlich. Als sie mir daheim vorgetanzt hat, dachte ich immer, sie will mich nur zum Lachen bringen. Aber sie hat es ernst gemeint. Sie denkt irrigerweise, sie kann das. Gaga ist bei Mamas Probetänzen natürlich auch wieder auf und abgehüpft. Sie hat gedacht, vor Begeisterung. Aber ich habe Ihnen ja den wahren Grund verraten: sein Größenkomplex.

    Habe Maddox angerufen. Er MUSS mich jetzt sofort befreien. Er sagt, er arbeite daran. Seine Mutter habe ihm extra die Schlachtpläne aus dem Irak mitgebracht.

    Norman hat auch angerufen. Er hat Mamas Auftritt gesehen und bietet mir Asyl an. Weiß zwar nicht, was das ist, vermute ein Parfüm, habe das Angebot aber vorsichtshalber angenommen.

    Auch David und Mercy haben angerufen. Sie kennen da jemanden in Afrika, dem gerade eine Enkelin abhanden gekommen ist und der sich über Arbeitsersatz sehr freuen würde. Ich soll Sonnencreme mitnehmen. In Arika sei es sehr heiß.

    Wenn es dort heiß ist, tanzen sie sicher nicht. Vielleicht sollte ich Mama nach Afrika hinschicken.

    Foto: Christopher Peterson/BuzzFoto

    Ozzy lebt!

    Juli 17th, 2009

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    Ehrlich! Gestern habe ich mich noch gefragt, wo eigentlich Ozzy Osbourne abgeblieben ist. Ob er vielleicht von uns gegangen ist und keiner Notiz davon genommen hat, weil Micheal Jackson sich so dreist in den Vordergrund gestorben hat. Ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben.

    Letzteres war natürlich gelogen.

    Auf alle Fälle, als ich vorhin auf der Suche nach prominösen Themen war, bin ich bei BuzzFoto.com auf dieses Foto von Ozzy und seiner Frau Sharon Stoned gestoßen, das so aktuell ist, dass ein Todesfall auszuschließen ist.

    Ozzy lebt. Und das ist eine Meldung wert, wenn sonst schon nichts los ist in Zombiewood.

    Und weil ich meinen bildungpolitischen Auftrag nicht vergessen möchte: Ozzy Osbourne sang im vergangenen Jahrtausend (das ist also echt lange her. Aber im selben Jahrhundert, in dem Adolf Hitler den 2. Weltkrieg angezettelt hat, der übrigens von 1939-1945 dauerte) in einer Band namens Black Sabbath. Deren sehr bekannter Song heißt „Paranoid” und klingt so:

    Foto: OutOfSightMedia/Henry Flores,/BuzzFoto

    The Ropes: Kitty Get Down

    Juli 13th, 2009

    Für alle Neueinsteiger: Heute gefallen mir The Ropes aus New York, die hier ein bisschen wie The Strokes klingen.

    The Ropes: Kitty Get Down

    The Ropes: Water and Headphones

    Juli 13th, 2009

    Das gibt es bei uns noch nicht bei Amazon. Was eigentlich schade ist. Denn The Ropes aus New York machen sehr erfreuliche Indie-Musik, irgendwo zwischen Metric und The Android Galaxy Tour.

    Aber solange Gruselmusikanten wie Cascada die Charts evakuieren (! hat die Plattenfirma so formuliert), ist es nicht verwunderlich, dass Bands wie The Ropehier kaum eine Chance haben.

    Meine Damen&Mannschaften, was soll man dazu noch sagen?

    Wir hören und sehen uns jetzt „Water and Headphones” von The Ropes an:

    Single-Hit Bradley Cooper

    Juli 2nd, 2009

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    Meine Damen und Herrschaften, wir müsen jetzt mal weg kommen von Michael Jackson. Sie wissen schon, Jacko, der seit einer Woche äußerst vital durch alle Medien geistert. Dabei ist der Kerl ja eigentlich tot. Sachen gibts.

    Darum wollen wir uns heute mit Bradley Cooper beschäftigen, ein Mann, der auf dem besten Weg ist, so berühmt wie Michael Jackson zu werden.

    Das war jetzt natürlich etwas übertrieben. Aber wenn Herr Cooper so weiter macht, geht er in die Hollywood-Geschichte zumindest als der Mann ein, der John Mayer in der Disziplin „Dauersingleverwerter” den Rang ablaufen kann. Denn Mr. Cooper, und jetzt halten Sie sich bitte fest, hat sich in letzter Zeit freiwillig mit Cameron Diaz, Jennifer Aniston und Renee Zellweger auf einen oder mehrere Drinks getroffen.

    Natürlich dementierte er anschließend alles, was ihn in eine intimere Beziehung zu den genannten Damen stellen könnte. Viel lieber würde er über seinen Film „The Hangover” sprechen, der ganz wirklich nur zufällig am 23. Juli in Deutschland startet.

    Falls es jemand wissen möchte: B.C. kam am 5. Januar 1975 in Philadelphia (wer hat hier an den Frischkäse gedacht und wer an Tom Hanks?) auf die Welt, durfte musste Sarah Jessica Parker in dem überschätzten „Sex & The City” küssen, spielte 46 Folgen lang in „Alias” mit, sieht eigentlich nur Mittelklasse aus und ist tatsächlich so langweilig, dass mir jetzt die Augen zufallen und ich darum zu schreiben aufhören muss. Sofort.

    Gute Nacht.

    Foto: Wikipedia

    Michael Jackson: Neue Details

    Juni 27th, 2009

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    Einen Tag nach dem – für Freunde, Familie und Bekannte wohl nicht so - überraschendem Tod von Michael Jackson machen jetzt immer neue Details die www-Runde.

    Und sie sind, so wie ein Großteil des Lebens des Michael J., bizarr. TMZ.com berichtet erstaunliches über die letzten Minuten des King of Pop. So soll dessen persönlicher Leibarzt, der offenbar als  Dr. Conrad Robert Murray identifiziert wurde, die herbeigerufenen Notärzte gezwungen haben, Wiederbelebungsmaßnahmen an Michael vorzunehmen – obwohl der offensichtlich zu diesem Zeitpunkt schon tot gewesen sein soll.

    Das Notarztteam, so TMZ.com, wollte eigentlich einen Leichenwagen bestellen, doch Dr. Murray habe sie aufgefordert, ihn ins Krankenhaus zu bringen. Dort habe er dann persönlich versucht, Michael zurück ins Leben zu holen, obwohl bereits klar gewesen sein soll, dass das ein unmögliches Unterfangen war.

    In Michaels gemietetem Haus in Los Angeles sollen die Rettungsärzte auch ein Medikament, Lidocaine, vorgefunden haben, das in der Vergangenheit verwendet wurde, um Herzrythmusstörungen zu behandeln.

    Der Arzt war nach dem gescheitertem Wiederbelebungsversuch dann offenbar einige Zeit nicht auffindbar. Inzwischen habe er sich der Polizei gestellt.

    Der Jackson-Clan soll gesagt haben, dass das Schmerzmittel Demerol Michaels Tod verursacht hat. Jacko habe die letzte Spritze am Donnerstag 11:30 Uhr L.A.-Zeit bekommen. Die Dosis sei zu viel gewesen, heißt es angeblich aus der Familie.

    TMZ.com hat außerdem eine Klage aus dem Jahr 2007 gegen Jackson ausfindig gemacht, bei der es um unbezahlte Medikamenten-Rechnungen im Wert von 101,926.66 Dollar ging. Die Klage wurde fallengelassen, offenbar gab es eine außergerichtliche Einigung.

    Auf TMZ.com ist außerdem auch der Notruf zu hören, in dem ein Jacko-Angestellter ein Rettungsteam anfordert.

    Jacksons Ex-Frau Lisa-Marie Presley erklärte auf ihrer Homepage, dass Michael seinen frühen Tod geahnt habe.

    Momentan wird die Leiche von Michael Jackson untersucht. Das Ergebnis der Autopsie steht noch aus.

    Foto: Brad Elterman/BuzzFoto

    Michael Jackson: Madonna weint

    Juni 26th, 2009

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    Der König ist tot und die Königin weint. Madonna, Queen of Pop, betrauert den Tod von Michael Jackson, King of Pop. In einem Statement teilte sie mit:

    „Ich kann nicht aufhören zu weinen. Ich habe Michael Jackson immer bewundert. Die Welt hat hat einen ganz Großen verloren, aber seine Musik wird ewig weiterleben.”

    Natürlich hat sich inzwischen auch Tout Hollywood & The Music Industry zu Wort gemeldet.

    Justin Timberlake fehlen die Worte, um ausdrücken zu können, wie sehr ihn der Abgang Jackos trifft. Aber er sagte dann doch: „Wie haben ein Genie und einen großartigen Botschafter der Musik verloren.”

    Britney Spears ist ebenfalls traurig. Weil sie Michael Jackson ein Leben lang bewundert hat. Und weil er ein wundervoller Mann gewesen sei, der sehr vermisst werden wird.

    Celine- Werwardasnochmal- Dilon ist schockiert.

    Cher erinnert daran, dass MJ ein großartiger Sänger war.

    Ludacris erklärt bedeutungsschwer, er wäre ohne Michael nicht da, wo er heute ist.

    Puff Diddelmaus gestand, dass Michael Jackson ihm gezeigt hat, dass man den Beat buchstäblich sehen kann. „Er brachte mich dazu, an Magie zu glauben.”

    Wyclef Jean ernannte Michael Jackson posthum zu seinem musikalischen Gott.

    Usher ist jetzt herzlos, da er seins zum King of Pop und dessen Familie geschickt hat.

    Königstochter Lisa-Marie Presley, die einst bekanntlich standesgemäß mit dem KOP (King of Pop) verheiratet war, trauert mit Jackos Kindern und findet sonst vor lauter Kummer keine weiteren Worte.

    Löffelbieger Uri Geller, enger Freund von Jacko, ist ebenfalls untröstlich und hofft, dass Michaels Tod so wenig wahr ist, wie die Tricks in seiner „Next Uri Geller”-Show. Das mit der Zauber-Show hat er so natürlich nicht gesagt.

    Kocksy Lohan ist, Vorsicht, „schlecht”.

    Miley Cyrus nannte ihn eine Inspiration.

    John Mayer erinnert sich an Jackos Moonwalk.

    Katy Perry twitterte: Oh My God.

    Tom Cruise schweigt. Wahrscheinlich überlegt er sich noch was ganz großes. Eventuell verhandelt er auch schon über die Filmrechte. Mit Katie Holmes als Michael Jackson in der Hauptrolle. Wenn das mal keinen Oscar gibt.

    Foto: BuzzFoto

    R.I.P.: Michael Jackson

    Juni 26th, 2009

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    Es ist offiziell: Michael Jackson, der King of Pop, ist tot. Er starb gestern Nachmittag im UCLA-Krankenhaus in Los Angeles. Er wurde nur 50 Jahre alt.

    Michael Jackson. Der Mann, der der Welt großartige Popsongs schenkte. Der Mann, der ganz oben am Pophimmel leuchtete. Der Mann, der dann tief fiel und jetzt sein Comeback plante. Michael Jackson, einer der erfolgreichsten Musiker aller Zeiten.

    Seine Karriere begann er als Kind, zusammen mit seinen Brüdern als die „Jackson 5″. Und mit gerade mal 13 Jahren veröffentlichte er seine erste Solo-Single „Got to be there/Maria”.

    Weltberühmt wurde Michael mit seinem Album „Thriller”, das bis heute laut Wikipedia über 108 Millionen mal verkauft und damit das erfolgreichste Album aller Zeiten ist. „Biilie Jean”, „Thriller”, „Beat It” sind nur drei der sieben Singles, die aus diesem Wahnsinns-Album veröfffentlicht wurden.

    Michael erfand den Moonwalk, machte den weißen Handschuh bühnentauglich.

    Michael wurde aber zunehmend auch sonderbarer. Seine Hautfarbe wechselte über die Jahre von schockobraun zu schneeweiß. Seine Nase wurde spitzer, die Kommentare zu seinem Privatleben auch. Wie ist das mit den Kindern, die in seiner Neverland Ranch ein und ausgehen durften? Die bei und mit ihm Pyjama-Parties feiern durften?

    Zwei Anzeigen wegen angeblichen Kindsmissbrauchs folgten, die eine 1993, die andere 2003. Es kam zum Prozess, in dessen Verlauf sich Jacko reichlich bizarr der Öffentlichkeit präsentierte. An seinem Gesundheitszustand durfte gezweifelt werden. Fast genau vor vier Jahren, am 13. Juni 2005, wurde Michael Jackson aber in allen Anklagepunkten freigesprochen.

    Doch der Ruf des einst so heiß geliebten King of Pop war ruiniert. Michael, der mit Lisa Marie Presley und der Krankenschwester Debbie Rowe merkwürdige (Schein)-Ehen führte, geisterte fortan durch die Scheichtümer dieser Welt. Es hieß, er sei pleite, es hieß, sein Gesicht falle auseinander, es hieß, er habe Hautkrebs. Es hieß viel, er versteckte sich unter Hüten und hinter Masken.

    Er hatte drei Kinder, die er, wenig einfalssreich, Prince Michael Jackson I und II, sowie Paris Michael Jackson nannte. Prince I und Paris waren von Debbie Rowe. Die Mutter von Prince II, dessen beinhahe Fenstersturz im Berliner Hotel Adlon legendär ist, kennt bis heute niemand.

    Im Juli diesen Jahres wollte Michael Jackson in London sein großes Comeback starten.

    Michael Jackson hat Pop-Geschichte geschrieben. Michael Jackson hat Millionen Menschen begeistert. Michael Jackson wäre am 29. August 51 Jahre alt geworden. Michael Jackson ist gestern eventuell an den Folgen einer Mdeikamentenabhängigkeit gestorben.

    Foto: Brad Elterman/BuzzFoto

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