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    Klatschen hält die Hände warm

    Heidi Klum: Das gönn’ ich nur mir!

    Februar 3rd, 2009

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    Da klagt Heidi Klum kurz mal einem Hartz IV-Empfänger 2300 Euro ab, weil der frecherweise ein Foto des Supertopweltuniversummodels für einen äußerst dreisten Flyer verwendet hat, und schon sind alle sauer auf sie! Selbst die Briten schreiben jetzt schon darüber.

    Das geht doch nicht. Das ist schließlich unsere Heidi! Man muss sich doch mal in die Lage der Neu-Amerikanerin versetzen.

    Da kommt also so ein arbeitsloser, ostdeutscher Metzger daher, lädt unerlaubt ein Foto der wunderbaren Frau Klum aus dem Internet herunter, bastelt daraus einen Flyer, mit dem er für ein monatliches „Revival” mit „Oldies & Kracher, 70-er & 80-er” und so weiter in einem Etablissement namens „KiG” wirbt, wird bei dieser Straftat erwischt und behauptet dann laut der DailyMail eiskalt: „Ich wusste gar nicht, wer sie ist!”

    Ja, wo lebt der Mann denn? Hinterm Mond? In Chemnitz? Hat nicht jeder Hartz IV-Empfänger mindestens drei Fernseh-Geräte? Hat er noch nie „Germanys Next Topmodel” gesehen?

    Zum Glück hat Frau Heidi aber ihren Vater, den rührigen, engagierten, aufgeweckten Günther Klum, diesen interational agierenden Supertop-Manager. Er hat die Zeit, den ganzen Tag weltweit (!) nach unerlaubter Namensnennung und Bildverwertung zu suchen. Und so verborgen ist Chemnitz nicht, dass Super-Günther nicht auch dort fündig werden würde.

    Aber: G.K. (gesprochen Dschiken Dschikäi) ist ja großzügig. Für eine einmalige Spende von schlappen 142 800 Euro wäre die Sache für Dschikäi vom Tisch gewesen. Denn, so die bestechende Logik des ebenfalls eingeschalteten Heidi-Anwaltes gegenüber der BILD: „120 000 Euro plus Mehrwertsteuer – wenn er Heidi auf normalem Wege gebucht hätte, wäre man mit diesem Betrag längst nicht ausgekommen.”

    Jetzt zu behaupten, die Familie Klum wisse nicht mehr, wo man die Tassen besser stehen lässt, ist schlicht gemein und fies und ein Fall für den Anwalt.

    Jenny Elvers-Elbertzhagen hat die Gerichtskosten von 2300 Euro für den Foto-Dieb übernommen. Der soll inzwischen eine Unterlassungserklärung unterschreiben, dass er das Foto nie mehr wieder verwendet.

    Foto: David Aguilera and Henry Flores and Alfredo Guzman/BuzzFoto

    3 Responses

    1. Seraphime

      Ich frage mich wirklich, wie das an die große Glocke gekommen ist. Hat jemand das Poster gesehen und sich gedacht “Ruf ich mal die Heidi an, vielleicht gibt sie mir ein paar Milliönchen ab!”? o.O

    2. Die Pampe des Tages - 03. Februar 2009 | News Blog TV Stars Videos Entertainment Musik und Lifestyle - Bicharehs Welt!

      […] Heidi Klum verklagt nen Arbeitslosen und der wusste nichma wer sie ist! Haha, so viel zum Bekanntheitsgrad derKlum! Muss man nich wissen Junge, muss man wirklich nicht… (Prominoes) […]

    3. Starreporter

      Jaja so ist das halt mit Bildern die unter Copyright stehen! :) Dumm gelaufen! *g*

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